Yoda gegen Rechts: Bernie2016 Edition

Master Yoda knows: Many banky are to big, to mighty. Not only do they buy politicians globally, they also manipulate the free and fair competition to their favour. And if they fail, they tear the global economy into the abyss with them.

„To big to fail“ must never happen again! Feel the Bern!

Commander In Chief

Diary of Donald Trump (Huge Commander) – My first week in office.

First Day in Office: Today I became President. Yay! I made Ben Carson vice-president. He is a nice guy, ‚though he is black. I like my new office, but I think I will redecorate. I don’t like the style.

Second Day in Office: I think I must pay myself for the great Trump wall. I called the Mexicans, and they don’t want to. Losers!

Third Day in Office: I Wrote an executive order to deport Rosie O’Donnell to Canada. I hope she gets eaten by an Ice-bear. She is ugly. Mr. Putin came over for dinner. He is a nice guy, not like these Chinese People, they are annoying. I like his style.

Fourth Day in Office: Dear Diary, today I met Liz, the queen of some European island-state. She was very old and I could barely understand her. She should really learn English before she talks to the Donald. All in all she was a nice lady, not like the lightweight O’Donnell. She reminded me of my granny, but her clothes were very outdated.

Fifth Day in Office: Those Chinese are annoying me to death, the Mexicans too. Losers. I think I might declare War on them.

Sixth Day in Office: I found some old nukes in the cellar. They are huge. I am thinking about using them I am the war against China and Mexico

Seventh Day in Office: Oooops…

Schickte Nordkorea einen Sateliten ins All?

Seoul. Für Aufregung sorgte in den frühen Morgenstunden ein Raketenstart auf dem Boden des selbsterklärt kommunistischen Staates Nordkorea. Nach nordkoreanischen Regierungsaussagen habe die Langstreckenrakete einen „Beobachtungssatelliten“ ins All geschossen. Berichte über die Rakete überschlugen sich am Morgen, so hieß es zwischenzeitlich, der Start könnte missglückt sein, das Pentagon gab vorsichtshalber schon einmal an, seinen Verbündeten beizustehen und die japanische Regierung befürchtete wohl einen nuklearen Angriff, wenngleich die meisten Experten glauben, dass Nordkorea nicht die Möglichkeit hat, nukleare Sprengköpfe auf Raketen zu montieren. Per UN-Resolution ist es dem isolierten Staat verboten ballistische Raketen einzusetzen.

Erst vor kurzem machte Nordkorea wegen erneuter Atombombentests Schlagzeilen, Sprecher des Regimes behaupteten, es habe sich bei der getesteten Waffe um eine Wasserstoffbombe gehandelt. Diese Angabe wird von den meisten Regierungen bezweifelt. Es handele nur um Provokationen des Diktators Kim Jong Un, lässt das Pentagon mitteilen. Allerdings bestätigte das US-Verteidiungsministerium heute morgen, die Rakete sei zumindest in den Weltraum eingetreten.

Ob die Rakete aber tatsächlich einen Sateliten ins All getragen hat, darf sicher bezweifelt werden. Es ist unwahrscheinlich, dass der isolierte Staat die Technologie für ein ernsthaftes Weltraumprogramm besitzt. Wahrscheinlicher ist, dass es sich bei dem jüngsten Start um einen weiteren Waffentest, und um eine weitere Provokation des „kommunistischen“ Regimes gegen den Westen handelt. Schon früher behauptete Nord Korea, es habe einen „Kommunikationssateliten“ ins All geschossen.

Es wird davon ausgegangen, dass der UN-Sicherheitsrat im Laufe des Tages in einer Sondersitzung zusammenkommt, um den Raketenstart zu diskutieren.

US-Präsidentschaftswahl: Sanders holt auf

New York (USA). Senator Bernie Sanders verringert im Kampf um die demokratische Präsidentschaftsnominierung den Abstand zur ehemaligen Außenministerin Hillary Clinton beachtlich, Experten sprechen von einem Kopf an Kopf Rennen. Zu Jahresbeginn hatte Clinton als klare Favoritin bei Umfragen noch doppelt so viele Stimmen wie der progressive Senator aus Vermont. Mittlerweile liegt sie mit 48% zu 45% der Stimmen in der jüngsten repräsentativen Umfrage, an der 512 demokratische Wähler teilnahmen, nurmehr 3% vor Bernie Sanders. Von einer klaren Favoritin kann nicht mehr die Rede sein. Die Ipsos-Umfrage im Auftrag der Nachrichtenagentur Reuters wurde unmittelbar nach der Vorwahl in Iowa (Iowa Caucus) durchgeführt.

Die Umfrage zeigte außerdem deutlich, dass Bernie Sanders bei konservativen Demokraten zwar schlechter abschneidet, bei jungen Wählern (18-30Jahre) jedoch doppelt so viele Stimmen erhält wie seine Rivalin. Er hat jedoch noch immer ein Bekanntheitsproblem, so gaben etwa 40% der unabhängigen Wähler und 25% der Demokraten an, den Senator aus Vermont nicht zu kennen, während Hillary Clinton einen Bekanntheitsgrad von nahezu 100% hatte.

Rechnerisch ist dies ein Vorteil für Bernie Sanders, zumindest wenn es seiner Kampagne weiterhin gelingt seinen Bekanntheitsgrad zu verbessern. Die Überlegung ist dabei Folgende: 100% der potentiellen Wähler kennen Hillary Clinton, 75% kennen auch Bernie Sanders, den Unterschied könnten nun die 25% der Demokraten ausmachen, die bisher keine Alternative zu Hillary kennen. Die Menge der Befragten ist also aufzuteilen in Befragte, die Sanders kannten (384) und in Befragte, die ihn nicht kannten (128). Von den 384 Umfrageteilnehmern, die Sanders kannten, stimmten 230 (45% von 512) für ihn. Wenn nun davon ausgegangen werden kann, dass die Umfrage repräsentativ war, so kann man folgern, das 45% der demokratischen Wähler, die mit Sanders und seinen Positionen vertraut sind, ihn momentan auch wählen würden, also würden ihn von den 128 Umfrageteilnehmern, die ihn nicht kannten, ebenfalls 45% (57) wählen, wenn sie ihn kennen lernen. Daraus ergibt sich eine absolute Stimmenzahl von 287 für Senator Sanders, was einer Quote von 56,13% entspricht. Damit läge Bernie Sanders gute 10% vor Hillary Clinton. Natürlich kann man aufgrund von statistischen Abweichungen eine solche Aussage nicht so exakt treffen, dennoch ist die Erkenntnis, Bernie Sanders könnte Gewinnen, wenn er nur seine Bekanntheit steigert, faszinierend.

Dabei dürfte ihm auch die jüngste demokratische Debatte in New Hampshire helfen, in Umfragen, wer diese „gewonnen“ habe, liegt der Senator meist vor Hillary. Journalisten sind sich jedoch uneinig, so ging der Sieg abhängig davon, welche Zeitung man ließt, an die ehemalige First Lady oder an Bernie, teilweise hatte man sogar das Gefühl, man lese den gleichen Bericht zweimal mit vertauschten Namen.

unterschiedliche Sichtweisen
Medien können sich nicht einigen, wer die Debatte gewonnen hat.

Einsamer Jaguar gesichtet

Washington (USA). Erstmals ist es gelungen einen in den USA in Freiheit lebenden Jaguar zu filmen. Innerhalb der vergangenen 20 Jahre wurden Berichten zufolge nur vier oder fünf Tiere im Süden der USA gesichtet. Bis vor circa 150 Jahren waren Jaguare noch im gesamten Süden der USA beheimatet, dann verschwanden sie jedoch aufgrund von Lebensraumverlust und intensive Bejagung durch Viehzüchter.

Der nunmehr erste gefilmte Jaguar ist männlich, etwa sieben Jahre alt, seit etwa drei Jahren un den Bergen von Arizona beheimatet und wurde von den Tierschützern des Centre for Biological Diversity (CfBD) „El Jefe“, der Boss, getauft. Mit der Veröffentlichung des Videos sollen Amerikaner für die Belange der wiederentdeckten Großkatzenart sensibilisiert werden. „Viele Menschen haben keine Ahnung, dass wir Jaguare in den vereinigten Staaten haben, oder dass diese hier hergehören,“ meint Randy Serraglio vom CfBD in Arizona. Er betont außerdem, dass der Lebensraum des Raubkaters durch eine geplante Kupfermine akut bedroht ist, auch deshalb sollte das Video wohl jetzt veröffentlicht werden, um wenigstens ein paar Menschen aufzurütteln.

Bleibt dem einsamen Kater noch zu wünschen, dass er irgendwann einer ebenso einsamen Jaguar-Katze begegnet, und dass den Jaguaren in den USA nicht das selbe Schicksal zuteil wird wie den Wölfen in Deutschland: Nachdem der Wolf in Deutschland ausgerottet wurde, siedelten sich im Osten der Republik gegen Ende des vorherigen Jahrhunderts schließlich wieder kleinere Bestände an, welche sich langsam ausbreiten. Allerdings werden die gefährdeten Tiere selten irgendwo willkommen geheißen, viele Landwirte bangen hierzulande meist unbegründet um ihr Vieh. Hoffentlich sind also die Amerikaner ihren Rückkehrern gegenüber freundlicher als die Deutschen.

Feel the Bern!

Manchester, New Hampshire (USA). Bernie Sanders reist mit dem Rückenwind eines beinahe Sieges aus Iowa in den Wahlkampf nach New Hampshire, wo er jetzt schon deutlich bessere Umfragewerte hat als Hillary Clinton. Im Gepäck hat er auch die Glückwünsche vieler progressiver Politiker, immerhin hatte sein Wahlkampfteam hier beeindruckendes geschafft, gegen den Widerstand des Establishments, der Medien und der Großspender wurde nicht nur die Marke Bernie Sanders bekannt gemacht, man holte auch im Laufe weniger Wochen einen Rückstand von 12% in den Umfragen (Dezember) gegenüber Hillary Clinton auf. Schließlich lag er beim Wahlergebnis nur 0,3% hinter Hillary, ein Ergebnis, dass für das politische Establishment wie ein Schlag ins Gesicht sein muss: Die Hälfte der demokratischen Wähler in Iowa hat sich gegen „Big Money“, gegen legalisierte Korruption und für ein radikal progressives Programm entschieden. Iowa feels the Bern!

Während etablierte Medien wie der Spiegel weiterhin versuchen das Ergebnis kleinzureden, feiern progressive Politiker wie die Fraktionsvorsitzende der Linken, Sarah Wagenknecht, den Senator als eigentlichen Sieger in Iowa:

„Ich freue mich über den Erfolg von Bernie Sanders bei den US-Vorwahlen in Iowa. Er hat deutlich mehr mit seinen konsequenten linken Positionen überzeugt, als ihm viele zugetraut hatten: umfassende staatliche Gesundheitsvorsorge, Nein zur US-Kriegspolitik, höhere Steuern für Konzerne und Milliardäre. Das zeigt: auch in den USA habe viele Menschen keine Lust mehr, sich schweigend einem System zu unterwerfen, das der ehemalige US-Präsident Carter selbst als „Oligarchie mit unbegrenzter politischer Korruption“ bezeichnet hat. Sie wollen ehrliche, authentische Repräsentanten, die sich dem großen Geld entgegenstellen, und keine korrupten Politiker wie die Clintons, die sich von ihm kaufen lassen. Ich drücke Bernie weiter die Daumen!“ – Sarah Wagenknecht, Fraktionsvorsitzende, Die Linke

Es is bleibt für die Bürger der USA zu hoffen, dass der Erfolg von Bernie Sanders anhält, damit ein Mann in das wichtigste politische Amt der Welt kommt, der echte Veränderung, echten sozialen und ökologischen Fortschritt erreichen will. Übrigens ist eine Präsidentschaft des Senators aus Vermont gar nicht so unwahrscheinlich: Wenn er die Vorwahlen in New Hampshire für sich entscheiden kann und diesen Sieg für sich entsprechend nutzt, so kann sich durchaus eine ähnliche Begeisterung ausbreiten wie 2008 als Obama Präsident wurde. Gewänne Sanders erst einmal die demokratische Nominierung, so würde er auch Präsident der vereinigten Staaten von Amerika: Gegen Ted Cruz oder Donald Trump würde Sanders laut momentanen Umfragen sogar deutlicher gewinnen als Hillary. Es bliebe dann nur noch zu hoffen, dass er sein ambitioniertes Programm auch durchsetzen kann.