Yoda gegen Rechts: Von der Machbarkeit des Unmöglichen.

In einer Lektion auf Dagobah fordert der ehemalige Großmeister des Jedi-Ordens den jungen Luke Skywalker dazu auf, sein Raumschiff (einen X-Wing-Fighter) mithilfe der Macht telepathisch aus dem Sumpf zu eben, in dem es versunken ist. Der junge Jedi in Ausbildung glaubt jedoch nicht so recht an seine Fähigkeiten und meint, es sei unmöglich, die gestellte Aufgabe zu bewältigen. Um Luke zu motivieren, der seinem Meister schließlich erwidert, er werde „es versuchen“, sagt Yoda hier den legendären Satz: „Tu es oder tu es nicht. Es gibt kein Versuchen.

Doch es lohnt sich auch, einmal über den Satz nachzudenken, den der kleine grüne Jedi zuvor an seinen Schüler richtet: „Vergessen musst du das, was früher du gelernt.“ Er bezieht sich damit auf die Aussage Lukes, es sei etwas anderes, ein großes Raumschiff zu bewegen, als einen kleinen Stein. Und will ihn gleichzeitig dazu bringen, das scheinbar Unmögliche zu wagen – und schließlich zu tun.

Das Ende der Lektion ist bekannt: Luke versagt, weil er nicht genug an sich – und an die Macht – glaubt, Yoda aber, einem kleinen grünen Greis, gelingt es beinahe mit Leichtigkeit das Schiff aus dem Sumpf zu heben.

Wenn wir heute mit einer gestärkten Rechten umzugehen haben, wenn wir uns von Protofaschisten umzingelt sehen, dürfen wir zwei Dinge nicht vergessen. Erstens: Wir waren schon früher erfolgreich gegen die Faschisten in Form beispielsweise der nationalistischen Kleinstpartei NPD. Und zweitens: Wenn wir an unsere Botschaft glauben, macht es keinen Unterschied, ob wir gegen eine schwache oder gegen eine starke Rechte kämpfen.

Wir müssen allerdings vergessen, dass man uns immer wieder gesagt hat, wir hätten keine Chance gegen das System, wir müssen vergessen, dass man uns beigebracht hat, manche Probleme seien einfach zu groß für uns. Wenn wir Erfolg haben wollen, müssen wir vergessen, was wir früher gelernt haben, und das scheinbar Unmögliche anpacken.

Vergesst also, was früher ihr gelernt, und tut das Unmögliche!

#yodagegenrechts

Yoda gegen Rechts: Worte des Imperators.

Coruscant (Galaktische Republik). Als die Königin von Naboo, Padme Amidala, in der Hauptstadt der Republik eintrifft, wird sie dort vom Senator ihres Planeten, Sheev Palpatine freundlich empfangen. Aus Angst um die Bewohner von Naboo unterstützt sie den ehrgeizigen Senator darin, den Kanzler der Republik, der von Lobbyisten und Bürokraten korrumpiert wurde, zu stürzen.

„Wenn ich gewählt werde, verspreche ich die Korruption zu beenden!“

Verspricht er der jungen Königin dafür. Diese lässt sich von Palpatine täuschen, nicht ahnend, dass es der Senator ist, der schon lange im Hintergrund die Fäden zieht, um die Republik zu Fall zu bringen. Später würde er als Sithlord Darth Sidious zum Imperator der Galaxie aufsteigen und diese in Finsternis und Krieg hüllen…

Bedenkt also, wessen Versprechungen Ihr glaubt!

#YodagegenRechts

Yoda gegen Rechts: Groß machen Kriege niemanden!

Als der junge Luke Skywalker auf dem abgeschiedenen Sumpfplaneten Dagobah ein kleines, grünes, spitzohriges Wesen trifft, hat er noch keine Ahnung, dass er dem weisesten aller Jedi-Meister gegenüber steht. „Ich suche einen großen Krieger,“ sagt er ungeduldig zu Yoda, worauf dieser antwortet: „Groß machen Kriege niemanden!“ Der Satz ist die erste Lektion, die der Meister seinem neuen Lehrling erteilt, noch bevor dieser überhaupt weiß, mit wem er es zu tun hat.

Und doch ist es vielleicht eine der wichtigsten Lektionen des weisen Meisters: Aggression und Gewalt machen aus niemandem einen Jedi oder eine starke Persönlichkeit, stattdessen ist die erste Unterrichtseinheit des spitzorigen Jedi-Meisters eine Botschaft der Friedfertigkeit. Dazu kommt, dass Yoda den Krieg erlebt hat, er hat gesehen, wie die ganze Galaxie durch die Korruption einiger weniger Personen brannte. Größe liegt seiner Sicht nach in der Kriegstreiberei keine, hat sie doch nur Unheil über jeden gebracht, den er kannte.

Dieser Satz Yodas sollte jedem jungen Menschen eingebläut werden, der sich zum Militärdienst meldet und jedem, der dieser Tage nach der deutschen Aufrüstung schreit, oder die Exporte der deutschen Rüstungsindustrie lobt, denn der Meister hatte recht: Kriege machen niemanden groß!

Yoda gegen rechts: Furcht sorgt für mehr Furcht…

Coruscant (Galaktische Republik). „Furcht ist der Weg zur dunklen Seite…“ Stellt der weise Jedi-Meister Yoda fest, als er den jungen Anakin Skywalker einschätzt. Er spricht sich dafür aus, den Jungen nicht zum Jedi auszubilden, weil zu viel Angst in ihm ist.

Er wird recht behalten, aus dem jungen Anakin wird schließlich der dunkle Sithlord Darth Vader werden, der die ganze Galaxis in Schrecken versetzt.

Wir dürfen nicht jenen Macht verleihen, die nur Furcht in sich tragen, denn diese werden letztlich auch nur Furcht verbreiten…

Yoda gegen Rechts: Furcht ist der Weg zur dunklen Seite

Der zweite Teil der Serie Yoda gegen Rechts:

„Furcht ist der Weg zur dunklen Seite der Macht!,“ Sagte einst Meister Yoda zum jungen Anakin Skywalker. Er sollte Recht behalten. Furcht ist stets ein schlechter Ratgeber, so führte die Angst den jungen Anakin schließlich in die Arme von Imperator Palpatin und so führt die Angst  heute tausende „besorgte Bürger“ in die Arme von Pegida, AfD und Konsorten.

„Furcht führt zu Wut, Wut führt zu Hass und Hass führt zu unsäglichem Leid.“ – Meister Yoda, Großmeister des Ordens der Jedi

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