Kleines Bilderrätsel: Welches Fabelwesen ist hier zu sehen?

Unser – unfassbar talentierter – Fotokünstler hat in diesem Bild ein Fabelwesen verewigt, das dieser Tage (nicht nur zu Halloween) allerorten sein Unwesen treibt…

Erkennen Sie es?


Anmerkung der Redaktion:
Wir entschuldigen uns ausdrücklich für diesen geschmacklosen – wenngleich unheimlich amüsanten – Beitrag, er entspricht in keiner Weise unseren Qualitätsvorstellungen und ist gleichermaßen nicht vereinbar mit den Compliance-Regelungen des Netzwerks.

Wir betonen, dass es hier nicht darum geht „auf Russland herumzuhacken“ oder unser Verhältnis zur Atlantikbrücke zu verbessern und dieser Beitrag steht auch in keinem Zusammenhang mit einer Überweisung von 837,50€, die in den vergangenen Tagen von der US-Botschaft in Berlin auf unserem Redaktionskonto einging. Auch hegen wir keinen besonderen Groll gegen die russische Regierung, wir sind einfach nur sehr rassistisch und russophob – und halten Political Correctness für unfassbar langweilig.

Um den Anschein von Objektivität zu erhalten – als Teil der Lügenpresse müssen wir derlei Dinge tun – mussten wir schließlich doch noch eine zweite Version erstellen:
amitroll

Es ist doch nur eine Wurst!

Berlin. Das Cover der neuesten Ausgabe des „endgültigen Satiremagazins“ Titanic, dass den türkischen Präsidenten Erdogan mit offener Hose, ein Würstchen aus dem Hosenschlitz hängend, zeigt, sorgte in dieser Woche für Furore. Unter dem Titel „Erdogan im Stress – jetzt putscht auch noch sein Penis“ zeigte das Magazin einmal mehr, dass es jederzeit bereit ist über die Grenze zur Geschmacklosigkeit zu springen, aber auch, dass die Redakteure noch immer wissen, wie das provokante Heft medial präsent – und damit in gewissem Maße relevant – bleibt.

Nun fand ich den Titanic-Humor selten besonders lustig, aber ich gehöre der Fraktion an, die meint, über Humor ließe sich schwerlich streiten, was Erdogan-Schergen und Titanic-Verfechter freilich anders sehen. Die einen sehen in dem – zugegebenermaßen etwas einfallslosen – Machwerk eine bösartige Beleidigung ihres Präsidenten, während die anderen das primitiv-provokante Cover zu einem Symbol der journalistischen und künstlerischen Freiheit hinauf stilisieren. „Geschmacklosigkeit!“, schreien daher die einen. „Die Presse ist frei!“, rufen die anderen.

Beide haben Recht. Die Freiheit von Kunst und Presse bedeutend eben auch die Freiheit, sich Geschmacklosigkeiten leisten zu dürfen. Titanic hat selten etwas anderes getan. Letztlich geht es hier doch auch nur um eine Wurst.


Dieser Beitrag ist Teil unserer Sonntagsausgabe „Spartacus am Sonntagmorgen – die Frühstückszeitung“. Lesen Sie hier die komplette Ausgabe.

Neuro-Wissenschaftler beweisen: Flagge zeigen kann tödliche Folgen haben.

Wir entschuldigen uns, denn wir hatten unrecht! In einem Artikel bezeichneten wir die Haltung der Rheinland-pfälzischen Grünen Jugend als elitaristisch und übertrieben, tatsächlich zeigte nun eine Studie der schwäbischen Universität für moderne Pseudowissenschaften in Freudenstadt (SUMPF) die tatsächlichen Gefahren, die von der deutschen Flagge ausgehen. Offenbar könnte diese verantwortlich gemacht werden für schwere gesundheitliche Schäden bei Fußballfans. Im Rahmen unserer Reihe „Fünf Fragen“ haben wir zu diesem Thema den Studienverantwortlichen Neuro-Wissenschaftler Professor Dr. Joachim Schnipp gesprochen.

Spartacus: Professor Schnipp, sie bezeichnen das Schwenken einer Flagge bei Fußballturnieren grundsätzlich als gefährlich, warum?
Professor Schnipp: Nun sehen sie Herr, äh, Dings, die Sache ist folgende, wenn sie mit so einer Flagge durch eine Menge laufen, dann könnten sie Leuten Augen ausstechen oder damit versehentlich Schädel-Hirn-Traumata auslösen, unsere Studie ergab, dass während der WM 2014 die Anzahl der durch Flaggen oder Fahnenmasten ausgelösten Unfälle um fast 2000% zunahmen.

Spartacus: Das klingt ja furchtbar, wie viele Unfälle dieser Art hat es denn gegeben?
Professor Schnipp: Insgesamt Zwölf.

Spartacus: Faszinierend. Ihre Studie hat aber außerdem ergeben, dass vor allem die Deutsche Flagge ein Gesundheitsrisiko birgt, dass nicht von der Hand zu weisen ist, welches ist das?
Professor Schnipp: Allerdings, Herr, äh, Dings, wir fanden heraus, dass genau die Farben schwarz, rot und gelb, wenn sie in dieser Reihenfolge auftreten und in der richtigen Frequenz geschwenkt werden unter bestimmten Umständen epileptische Anfälle auslösen können. Sofern Sie nämlich an der  sogenannten Nigrorubroauropathie, einer seltenen Missbildung des Paracortex leiden, kann Ihr Gehirn die Farbinformationen exakt dieser drei Farbtöne nicht schnell genug verarbeiten und verfällt in eine Art Informationsstau, Sie kennen das von Ihrem Drucker, wenn Sie zu dickes Papier einlegen.

Spartacus: Erschreckend. Wie oft kommt denn sowas vor?
Professor Schnipp: Oh, äh, bisher ist kein Fall belegt, aber prinzipiell wäre es möglich, die Grünen haben also völlig recht, wenn sie die deutsche Flagge verbieten wollen. Schließlich kann man nicht vorsichtig genug sein und immerhin haben wir berechnet, dass Nigrorubroauropathie statistisch gesehen bei einem von 40 Millionen Menschen vorkommt, statistisch gesehen ist also die EM für zwei Deutsche eine sichere Todesfalle!

Spartacus: Gibt es denn eine weniger schädliche Flagge, die man stattdessen schwenken könnte?
Professor Schnipp: In der Tat haben unsere Studien gezeigt, dass es in Ausnahmefällen bei vielen Farbkombinationen zu ähnlichen Problemen kommen könnte, als ungefährlich stufen wir einzig die Flagge der Isle of Man ein.

Spartacus: Vielen Dank für das aufschlussreiche Gespräch Herr Professor Schnipp!