Mädchen erfinden sexuelle Belästigung.

Kirchheim unter Teck. Drei Mädchen im Alter zwischen 15 und 16 Jahren stürmten in eine Gaststätte und behaupteten, sie seien um ihr Leben gerannt, um dreihundert Flüchtlingen zu entkommen. Die Flüchtlinge hätten sie sexuell belästigt und verfolgt, behaupteten sie weiterhin und beschuldigten kurzerhand auch zwei Passanten an der Teilnahme bei den Belästigungen. Die Polizei wurde alarmiert und die Beamten stellten schnell fest, dass es sich um eine Lügengeschichte grausamster Natur handelte.

Geschichten wie diese hört man dieser Tage immer öfter: Geschichten von Frauen oder Mädchen, die fälschlicherweise behaupten, belästigt oder gar missbraucht geworden zu sein. Aber glauben will man diese Geschichten doch eigentlich nicht, bedarf es doch einiger Ignoranz und Kaltschnäuzigkeit, sich eine solche Geschichte nicht nur zum Schaden von Asybewerbern sondern auch zum Schaden von wirklich missbrauchten Frauen auszudenken. Wie kommt es also zu solchen Behauptungen?

Laut Aussagen einer Polizeisprecherin wollten die Jugendlichen auf der Suche „nach Abenteuern“  in ein Flüchtlingsheim eindringen, woran sie vom Wachpersonal gehindert wurden, aus Frustration und Aufmerksamkeitssucht erfanden sie daraufhin das grausame Märchen von den dreihundert Verfolgern. Die gewünschte Aufmerksamkeit haben sie jedenfalls bekommen, gemeinsam mit einer berechtigten Anzeige wegen vortäuschens einer Straftat. Wenn Taten wie diese nicht geahndet werden, so besteht die Gefahr, dass irgendwann der Tag kommt, da niemand mehr begründete Missbrauchsvorwürfe ernst nimmt. Man kann nur hoffen, dass die Mädchen daraus lernen.

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