Wieder Terror in der Türkei – PKK unter Verdacht.

Ankara (Türkei). Bei zwei Sprengstoffexplosionen im Südosten der Türkei sind am Mittwoch nach Informationen aus Behördenkreisen neun Menschen ums Leben gekommen.

In der Stadt Diyarbakir wurden demnach fünf Zivilisten getötet, als eine Autobombe detonierte. Der Anschlag habe Polizisten gegolten und sei vermutlich von Kämpfern der verbotenen Kurdischen Arbeiterpartei PKK verübt worden. Zwölf Menschen seien verletzt worden, darunter fünf Polizisten. Er sei mit einem anderen Anschlag in der Provinz Mardin koordiniert worden, der ebenfalls der PKK zugeschrieben werde. Dabei kamen den Informationen zufolge vier Menschen ums Leben, etwa 40 wurden verletzt, zehn von ihnen Polizisten.

Der Südosten der Türkei ist seit Jahrzehnten Schauplatz gewaltsamer Auseinandersetzung zwischen Kurden – insbesondere der militanten PKK, die für Autonomie kämpfen, und den türkischen Sicherheitskräften.

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