Englischer Zauberstabhändler verbannt Harry Potter Fans aus seinem Geschäft, weil sie „Muggel“ sind.

London (Großbritannien). Kaum eine Roman- und Filmreihe war je kommerziell so erfolgreich, wie die Heptalogie der Autorin Joanne K. Rowling um den englischen Zauberschüler Harry Potter. Da sollte man meinen, jeder, der auf der Welle dieses Erfolgs mit schwimmen kann, würde das tun, oder? Falsch: Ein britischer Zauberstabhändler verbannte nun Harry Potter Fans aus einem Geschäft, weil sie keine echten Hexen und Zauberer sind.

In der Fantasy-Welt von Joanne K. Rowling sind Zauberergeschäfte für Muggel (Nichtzauberer) nicht wahrnehmbar. In der Realität scheint das anders zu sein, so stellen nichtmagische Harry Potter Fans für den Zauberstabhändler Richard Carter ein echtes Ärgernis dar. Den 57-jährigen Inhaber von „Mystical Moments“, einem Geschäft für magische Bedarfsgüter in Huddersfield, nerven nach einem Bericht des „Independent“ Nerds, die mit Zauberstäben herumfuchteln und einander „Expecto Patronum!“ oder „Expelliarmus!“ (Zaubersprüche aus den Harry Potter Büchern) zurufen.

Dass diese Fans teilweise auch Zauberstäbe bei ihm kauften, sei dabei unerheblich, denn nach Carters Dafürhalten missbrauchten sie nämlich seine Zauberstäbe, die zum Ziehen von Schutzkreisen, als Schutz vor dunklen Mächten während der Meditation oder für Liebes- und Vermögenszauber gedacht sind. Er verkauft deshalb Zauberstäbe und magische Amulette nur noch an „echte“ Hexen uns Zauberer.

„Sie würden nicht glauben, wie viele echte Hexen und Zauberer rumlaufen, Sie wären erstaunt,“ so Carter. „Sie wissen, dass sie hier herkommen und sich öffnen können, ohne dass Menschen glauben, sie seien irre.“  Kommt jemand in seinen Laden, der nur einen Zauberstab kaufen wolle, weil er Harry Potter mag, so „verkaufe ich ihm keinen, egal, wie viel er bietet!“

Einige Fans der Fantasy-Reihe haben mittlerweile auf den Zauberstabhändler reagiert. Dieser könnte demnach ein tausende Zauberstäbe verkaufen, wenn er nicht so „snobbisch“ wäre.Tatsächlich dürfte die Weigerung Cartesrs zu einem deutlichen Abfall des Geschäfts führen, ist es doch kaum vorstellbar, dass es deutlich mehr echte Hexen und Zauberer in England gibt, als Harry Potter Fans. Falls doch, sollten sie sich vielleicht ein Beispiel am Zauberstab Laden von Mr. Ollivander aus den Harry Potter Büchern nehmen: Dieser liegt versteckt in der magisch verhüllten Winkelgasse in London.harry-potter-gets-wandEs gibt allerdings durchaus Parallelen zwischen dem Geschäft in der fiktiven Wikelgasse und „Mystical Moments“. So ähnelt das Ritual, mit dem Kunden einen Zauberstab auswählen, dem, was Mr. Ollivander in den Büchern als „der Zauberstab wählt den Zauberer“ beschreibt: Kunden müssen einen Stab auswählen und ausprobieren, wie er sich in anfühlt. Nach dem Auswahlprozess werden die Stäbe durch ein Ritual mit Weihrauch von der „Energie des Stabmachers“ gereinigt.

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