Das Spiel ist aus: Nach dem Ende von Game of Thrones – nach der achten Staffel – könnte es aber ein Spin Off geben.

Der Winter naht – Winter is coming – und mit ihm das Ende der vielleicht großartigsten Fernsehserie aller Zeiten. Was viele längst wussten, wurde nun von Seiten des PayTV-Senders HBO endgültig bestätigt: „Game of Thrones“ endet nach der achten Staffel!

Das erklärte am Samstag der Programmdirektor des Senders, Casey Bloys, gegenüber Fernsehkritikern und Journalisten. Er bestätigte damit allerdings nur, was die Produzenten der Serie D.B. Weiss und David Benioff bereits früher im Jahr ankündigten, der Schock für die Fans der epischen Fantasy-Serie dürfte daher nicht allzu groß sein.

Weiss und Benioff hätten demnach einen „sehr spezifischen Plan“, wie viele Staffeln es geben solle, so Bloys. Ginge es nach ihm, so würde er jedoch sofort „zehn weitere Staffeln“ bestellen. Die Serienproduzenten, die eng mit George R. R. Martin, dem Autor der Literaturvorlage „Ein Lied von Eis und Feuer“ zusammenarbeiten, seien jedoch nicht zu überzeugen gewesen. Was der Serie sicherlich gut tun wird: Wenn eine Geschichte erzählt ist, sollten sich auch TV-Sender von ihr trennen können, andernfalls leidet das Storytelling der Serie, wie es bei so vielen Serien der Fall war. HBO nehme deshalb den Rat der „Game of Thrones“ Schaffer an, wenn es darum gehe, was am besten für die populäre Serie sei.

Zuletzt endete die sechste Staffel des Fantasy-Epos, die, obgleich ihr von vielen Kritikern ein Qualitätsabfall zu den bisherigen Staffeln attestiert wurde, mindestens 25 Millionen Zuschauer fesselte. Außerdem ist „Game of Thrones“ in diesem Jahr für 23 Emmy Awards nominiert, bisher gewann die Serie 26 Emmy Awards seit 2011 und wurde 86 mal nominiert. Die diesjährige Verleihung des wichtigsten amerikanischen Preises für Fernsehproduktionen, des „Fernseh-Oscar“, findet am 18. September statt.

Die siebte Staffel soll im Sommer 2017, also etwas später im Jahr als gewohnt starten. Des Weiteren sollen die finalen Staffeln auch weniger Episoden zählen als die gewohnten zehn. Allerdings gibt es auch Hoffnung für die Fans der Fantasy-Welt von George R. R. Martin, es könnte nämlich ein Spin-Off der Serie geben, erklärte Bloys mit vorsichtigen Worten: „Wir haben darüber gesprochen,“ sagte er. „Ich bin nicht dagegen, aber es muss natürlich aus kreativer Perspektive Sinn ergeben.“

Durchaus denkbar wäre tatsächlich ein Prequel zu „Game of Thrones“, schließlich hat George R. R. Martin die Geschichte um den „Heckenritter von Westeros“, Duncan den Großen, die in einer Zeit deutlich vor den Ereignissen aus „Ein Lied von Eis und Feuer“, spielt, nie beendet – was viele Fans frustrierte, waren doch die kurzen Geschichten um den späteren Hauptmann der Königsgarde durchaus unterhaltsam zu lesen.

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